KLIFF IMPLAN - Land- und Forstwirtschaft

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Landwirtschaft

In Niedersachsen werden mit ca, 2,6 Mio. ha rund 54% der Landesfläche landwirtschaftlich genutzt. Da die natürlichen Voraussetzungen, die wirtschaftlichen Standortfaktoren und die traditonellen Betriebsausrichtungen innerhalb Niedersachsens sehr unterschiedlich sind, haben sich regionale Produktionsschwerpunkte gebildet: Entlang der Küste und Ästuare sowie in den ehemaligen Moorgebieten des norddeutschen Tieflandes befinden sich überwiegend Gründlandgebiete, in denen der größte Teil der Milchviehhaltung und Rindermast dient. In der mitleren und südlichen Weser-Ems-Region hat u. a. der Maisanbau dazu geführt, dass sich diese Region zu einem Bundesweiten Zentrum der Veredelungswirtschaft (Schweine- und Geflügelmast, Legehennenhaltung) entwickelt hat. In den ausgedehnten Geerst- und Heidelandschaften vom Emsland bis zur Elbe mit ihren leichten, nährtstoff- und teils wasserarmen Böden dominieren der Kartoffel- und Roggenanbau. Die ertragreichen Böden im Bergvorland südlich des Mittellandkanals werden hauptsächlich für den Weizen,- Raps,- und Zuckerrübenanbau genutzt. Zudem gibt es regionale Schwerpunkte in der Biogaserzeugung, in denen insbesondere Mais als nachwachsender Rohstoff vermehrt angebaut wird. Als Folge der agrapolitschen Rahmenbedingungen ist insgesamt eine Veränderung in der Bodennutzung hin zu einem steigenden Ackeranteil und einem abnehmenden Grünlandanteil erkennbar.

Da die natürliche Wasserversorgung im landwirtschaftlichen Bereich zur Erwirtschaftung optimaler  Erträge zum Teil nicht ausreicht, ist die Feldberegnung in zahlreichen Landkreisen Niedersachsen zu einem wichtigen Bestandtiel der Produktion geworden.

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